Der Kampf mit dem Granatapfel

  • Freitag, 27. Januar 2012

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Nachdem ich ja jetzt den Dreh mit den Lowest-Budget-Food-Fotos einigermaßen heraus habe, habe ich mir ein für mich bisher komplett unbekanntes Objekt ins Haus geholt: einen Granatapfel. Zwei Stunden und 140 Fotos später – ich sagte ja, ich habe den Dreh einigermaßen heraus – hatte ich dann folgendes Ergebnis:
Der schwarze Hintergrund ist übrigens die Rückseite meines weißen Brettes, das ich in weiser Voraussicht schwarz gebeizt habe. Die Schale habe ich für grandiose 2,99 Euro in unserem hiesigen Baumarkt erworben (außen übrigens rot) und das gelbe Platzsetz für 1,00 Euro bei Tedi. Der Löffel ist eine freundliche Leihgabe meiner Großcousine, die ein Faible für Geschirr und Besteck hat. Eine wahre Fundgrube!

Das Komplizierteste war mal wieder das Arrangieren. Anfangs fotografiere ich irgendwie immer von zu weit weg und taste mich dann so langsam an das Motiv heran. Merke: je mehr Platz das abgebildete Essen auf dem Bild einnimmt, desto besser. Meistens. Ausnahmen bestätigen hier sicher die Regel. Abgesehen davon wollte der Granatapfel oft einfach nicht so liegen, wie ich es wollte. Runde, sich davon bewegende Objekte können also knifflig sein.

Edit: Ich habe den Granatapfel danach natürlich standesgemäß verspeist... und eine riesen Sauerei hinterlassen. Danach durfte ich erst mal mich, meine Klamotten und die Küche sauber machen.

Natur auf Eis gelegt

Bevor ich die nächsten Food-Fotos präsentiere, noch ein paar eiskalte Eindrücke von meinem schon vielfach zitierten Spaziergang:





Hier gibt's die anderen Teile meines Samstags-Spazierganges zu sehen:  

Sonntagsfrühstück im Schlafrock

  • Sonntag, 22. Januar 2012

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Heute morgen hatte ich Lust auf Pancakes und auf Fotos. Nachdem ich diese Woche ein wenig recherchiert habe, wie man zu Hause mit einfachen Mitteln am besten Food-Fotos macht, wollte ich das ganze ausprobieren. Und das ist das Ergebnis:


Kann sich doch sehen lassen, oder? Es besteht zwar noch Verbesserungsbedarf an der ein oder anderen Stelle und vor allem das Arrangieren ist schwerer, als man denkt. Aber für den ersten Versuch bin ich zufrieden.

Und so sah mein Set aus:


Von rechts kommt Tageslicht durch ein Dachfenster. Das wird links mit einem Stück Styropor reflektiert. Und damit ich weiche Schatten habe, hängt vor dem Fenster ein weißes Laken. Man hätte nun noch mit einem kleinen Spiegel Akzente setzen oder vorne im Bild aufhellen können. Aber das ist mir erst auf dem Rechner aufgefallen. Wenn man Tethering mit seiner Kamera und dem Rechner hinbekommt (ich nämlich nicht), sollte man das nutzen, dann sieht man sowas direkt.

Mit der ISO bin ich ganz runter gegangen – in meinem Fall also ISO 100 – um ein so wenig wie möglich verrauschtes Bild zu erhalten. Dafür muss ich aber natürlich mit der Verschlusszeit rauf – hier waren es 0,5 Sekunden – deswegen brauche ich ein Stativ. Und weil ich nur ein wackeliges von Hama habe, habe ich auf Selbstauslöser gestellt, um Erschütterungen durch manuelles Auslösen zu verhinden (ein Fernauslöser würde es auch tun, aber den habe ich nicht). Es schadet aber auch generell nicht, wenn man mit Selbstauslöser oder Fernauslöser arbeitet. Mit der Blende bin ich rauf auf 5, damit die Pancakes schön knackig scharf sind. Das war's auch eigentlich schon.
Edit: Objektiv vergessen... das 50 mm 1.8er 
Edit hoch zwei: Ich hatte Blendenvorwahl bzw. Zeitautomatik eingestellt.

Der Rest ist arrangieren, arrangieren, arrangieren, aus Versehen ans Stativ stoßen, fluchen, alles wieder neu einstellen, arrangieren und wieder arrangieren.



Für die Apfel-Pancakes zum Sonntagsfrühstück braucht man:
  • 1 Bademantel
  • 180 g Mehl
  • 110 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 2 mittelgroße Äpfel, geschält und gerieben
  • Butter für die Pfanne
1. Bademantel anziehen und wohlfühlen!
2. Mehl, Zucker, Backpulver und Zimt in einer Schüssel vermengen und eine Vertiefung in die Mitte drücken.
3. Das Ei mit der Milch verquirlen, in die Vertiefung geben und mit den trockenen Zutaten glatt rühren.
4. Die geriebenen Äpfel in einem Küchenkrepp oder Geschirrhandtuch ausdrücken, danach unter den Teig mischen.
5. Butter in einer beschichteten Pfanne schaumig werden lassen, danach esslöffelweise den Teig in die Pfanne geben und Kreise von ca. 10 cm Durchmesser formen. Auf mittlerer Hitze ca. 1 Minute backen, bis der Teig Blasen bekommt. Dann wenden und noch mal ca. 30 Sekunden backen.

Wenn man nicht zwei Stück verkokeln lässt, ergibt das 25 Stück.
Und ich mache mich nun über mein Set her... Guten Appetit!

It's Caturday!

Zeit für eine neue Runde Lolcats...





 


Viele, kleine, weiße Schneebeeren

  • Donnerstag, 19. Januar 2012

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... habe ich bei meinem Spaziergang am Samstag schon von Weitem im Sonnenlicht leuchten gesehen. So im Rudel und vor blauem Himmel machen sie sich richtig gut.







Hier gibt's die anderen Teile meines Samstags-Spazierganges zu sehen:  

17 Uhr irgendwas: es ist noch hell

  • Dienstag, 17. Januar 2012

  • 4 Kommentare
Heute nach der Arbeit bin ich doch tatsächlich im fast Hellen nach Hause gefahren.
So langsam wird's. :)

Seid Ihr heute auch dem Sonnenuntergang entgegen gefahren?

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